Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Rohrbach

                                                                                   Aus Liebe zum Menschen

NEWS

Auf dieser Seite stellen wir Artikel u.a. aus dem Rotkreuzmagazin und dem NEWS-Magazin der DRK-Service GmbH dar. Da einige Kolleginnen und Kollegen dies nich erhalten. Hier werden u.a. wichtige und aktuelle Themen erklärt und besprochen.



Online shoppen - DRK unterstützen

Einkaufen und ohne zusätzliche Kosten Gutes tun - der neue Interneteinkaufsservice AmazonSmile macht es möglich. Beim ersten Besuch auf www.smile.amazon.de werden die Kunden gebeten, eine soziale Organisation auszuwählen, die sie unterstützen möchten - beispielsweise das DRK. Mit jedem Einkauf gibt Amazon dann 0,5 Prozent des Einkaufspreises an die jeweils ausgesuchte Einrichtung ab. DRK-Generalsekretär Christian Reuter sagt: „Wir arbeiten bereits seit 2011 eng mit Amazon bei der Katastrophenhilfe zusammen. Über AmazonSmile können wir nun neue Förderer und Freunde erreichen." Derzeit sind neben dem DRK-Bundesverband 48 weitere DRK-Gliederungen bei dem Onlinehandler registriert, andere Gliederungen haben mit der Registrierung begonnen. Bei den Erlösen, die auf diese Weise erzielt werden, handelt es sich um Sponsoringerträge, die dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb der gemeinnützigen Organisation zugutekommen.


Wir sind dabei - Einfach auf den Button klicken !

Das Rot-Kreuz-Brot, das hilft!

Zusammen mehr bewirken-Start: Mittwoch, 16. August 2017

Bäckerei Gillen aus Bliesen und Rotes Kreuz arbeiten zusammen

Das Familienunternehmen aus Bliesen, die Großbäckerei Gillen und das Rote Kreuz werden nach den Sommerferien im Saarland und im angrenzenden Rheinland-Pfalz gemeinsam eine soziale  Unterstützungsaktion für das Rote Kreuz durchführen. Die Geschäftsführung der Bäckerei Gillen ging auf das von Vertretern des Roten Kreuzes vorgetragene Anliegen sofort ein, als diese Anfang des Jahres Monika Gillen eine gemeinsame soziale Unterstützungsaktion zugunsten des Roten Kreuzes durchzuführen, vorschlugen. Schnell war die Idee kreiert worden, ein Rotkreuzbrot, ein Brot das mit einer DRK-Banderole gekennzeichnet ist, zu entwickeln und zu verkaufen.

Das Familienunternehmen Gillen wurde im Jahre 1951 von Josef und Agnes Gillen gegründet. Die Bäckerei wurde dann im Jahre 1977 von Berthold und Andrea Gillen gemeinsam übernommen.
Im Zuge der Erweiterung der Bäckerei erfolgte im Jahre 1995 der Umzug der Bäckerei in neue und moderne Räumlichkeiten im Gewerbegebiet Hungerthal in St. Wendel-Bliesen. Eine weitere Erweiterung mit neuen Räumlichkeiten erfolgte im Jahre 2017. Diese Räumlichkeiten umfassen 1200 qm2 Produktionsfläche und 400 qm2 Sozial- und Aufenthaltsräume. Mit dieser Erweiterung wurde nicht nur die Produktionskapazität vergrößert, sondern es wurden auch bestehende Arbeitsplätze gesichert und neue, für die Region und in der Region des Landekreises St. Wendel geschaffen. Das Familienunternehmen wird heute in der 2. und 3. Generation weitergeführt. Mit seinen Filialen ist das Familienunternehmen Gillen in einer Vielzahl von Gemeinden und Städten im Saarland und im angrenzenden Rheinland-Pfalz vertreten. Die Menschen im Saarland kommen mit den Produkten des Familienunternehmens tagtäglich in Kontakt.

Auch das Rote Kreuz ist eine wohnortnahe Organisation. Es gibt im Saarland 221 DRK-Ortsvereine in Gemeinden und Städten, in denen das Rote Kreuz kontinuierlich präsent ist und Hilfeleistungen den Menschen vor Ort anbietet. Zu den Aufgabenfeldern des Roten Kreuzes im Saarland gehören sowohl der Rettungsdienst als auch die Erste Hilfe, die Gesundheitsförderprogramme der Wohlfahrts- und Sozialarbeit und die Betreuung von Menschen aus den Ausland, die im Saarland einen neue Heimat gefunden haben. Gerade in den Bereichen Rettungsdienst, Sanitätsdienst und Sozialarbeit ist das Rote Kreuz besonders stark auch im Landkreis Sankt Wendel vertreten.

Wir danken der Firma Bäckerei Gillen aus Sankt Wendel Bliesen und dem Unternehmen Siebdruck-Klein aus Saarbrücken-Ensheim. 

Mit dem Angebot des Rotkreuz-Brotes nach den Sommerferien – Startschuss ist Mittwoch, 16. August 2017- das Familienunternehmen Gillen, einem lokal im Saarland ansässigen Produktionsbetrieb mit einer Vielzahl von Filialen und das Rote Kreuz im Saarland mit 221 Ortsvereinen auf das Rote Kreuz aufmerksam machen. Dabei soll zum Ausdruck bringen, dass beide Organisationen sich für die Gesundheit der Menschen im Saarland einsetzen. Das Rote Kreuz mit dem Angebot seiner Gesundheitsförderungsprogramme und die Bäckerei Gillen durch den Verkauf von gesundem Brot.

Pro verkauftem Rotkreuz-Brot erhält das Rote Kreuz im Saarland 40 Cent. Der Gesamterlös kommt den sozialen Aufgaben zugute und damit den Menschen, die die Dienste des Verbandes in Anspruch. Das Rote Kreuz ist stolz darauf mit dem Unternehmen Gillen einen Partner gefunden zu haben, der im ländlichen und städtischen Raum eine hohe Reputation und Akzeptanz hat.

Relaunch der Rotkreuz-App „MeinDRK“


Ab sofort ist die neue Version der Rotkreuz-App über den Apple Store oder Google Play Store downloadbar.

In der Version 2.83 für iOS-Geräte und Version 2.5.4 für Android Geräte bietet die DRK-App jetzt auch eine Kleidercontainer-Suche. Über die Funktion „Kleidercontainer in meiner Nahe“ lassen sich per Postleitzahlensuche die Containerstandorte bequem mobil ermitteln.

Das Suchergebnis liefert die genauen Adressen der Container im nächsten Umkreis, eine Kartenansicht zu den Standorten sowie eine Verlinkung zum Kreisverband in der Nähe des Container-Standorts.

Die kostenlose Rotkreuz-App bietet darüber hinaus 26.000 Einträge zur Lebenshilfe in den unterschiedlichsten Lebenslagen sowie ein Sicherheitspaket in Form von GPS-Standortbestimmung, Notfallnummern und Kleinem Lebensretter. Der GPS-Standort hilft bei Bedarf auch in Bergen und Wäldern. Da die Koordinaten in Länge und Breite durchgegeben werden, wissen Rettungsmannschaften, wo Sie suchen sollen. 16 lebensbedrohliche Situationen zu erkennen und richtig zu reagieren, das ist das Thema des Kleinen Lebensretters. Er zeigt in Texten und Bildern die Maßnahmen, die ein Überleben sichern.

Unter Notrufnummern sind die wichtigsten Kontaktnummern für verschiedene Notfallsituationen aufgelistet. Auf die Funktionen der DRK-App können Sie auch online unter mobil.drk-intern.de zugreifen.


Erste Hilfe für die Seele

Krisenínterventionshelfer unterstützen Einsatzkräfte in akuten Notsituationen.

Notfallsituationen sind für viele Menschen sehr belastend: für Opfer von Gewalt, sterbende Menschen, Unfallopfer oder Kranke sowie für deren Angehörige und Zeugen. Aber auch Rettungsdienstpersonal sowie Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen können im Einsatz in eine Grenzsituation geraten, mit der sie überfordert sind. Hilfe bekommen Betroffene durch die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) des DRK im Saarland. Sie garantiert, dass niemand in kritischen Situationen alleine sein muss. Sowohl Betroffene als auch Einsatzkräfte wissen es zu schätzen, in kritischen Situationen bei Bedarf diese menschliche Hilfe zu erfahren.

Seit 2007 bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ein Rahmenkonzept der psychosozialen Notfallversorgung an. Auf diese bundesweit gültigen Richtlinien und Standards haben sich 120 Delegierte aus 45 Organisationen, darunter das DRK, geeinigt. Dadurch werden die

Ausbildungen bundesweit anerkannt. Auch in diesem Jahr wurde ein Lehrgang „Krisenintervention - Erste Hilfe für die Seele“ erfolgreich abgeschlossen.

Die Absolventen bieten kompetente, kurzfristige Begleitung und Betreuung von Menschen in akuten Krisensituationen an. Die Krisenintervention hilft in Form von stützenden Gesprächen und durch organisatorische Unterstützung für Angehörige und Hinterbliebene. Zudem geben die Lehrgangsabsolventen psychosoziale Unterstützung für Einsatzkräfte. Dies ist ein offenes Angebot nach belastenden Einsätzen und im Umgang mit psychischem Stress.



Bereit sein für den Notfall

SERIE: ERSTE HILFE (22) Katastrophen finden scheinbar immer Woanders und im

Fernsehen statt. Doch unsere hoch technisierte Gesellschaft ist verletzlich. Das

rotkreuzmagazin zeigt, wie sich Menschen auf Notsituationen vorbereiten können

Text: Anja Martin


Ob im Supermarkt um die Ecke oder beim Onlineshopping: Wir sind es gewohnt, zu jeder Zeit alles verfügbar zu haben. Was passiert aber, wenn durch Unwetter Straßen unpassierbar geworden sind? Wenn das Haus brennt oder der Strom längere Zeit nicht verfügbar ist?

Mit ein paar einfachen Regeln zur persönlichen Notfallvorsorge kann sich jeder vorbereiten. Sie reichen von der Bevorratung mit Artikeln des täglichen Bedarfs über die Sicherung wichtiger Dokumente bis hin zur Auffrischung von Erste-Hilfe-Kenntnissen.

Selbstschutz nennen das die Experten - ein Wort, das schnell Ängste auslöst, weil es Bilder von Krieg und Gewalt vor dem inneren Auge auf scheinen lässt. „Doch es geht nicht um Panikmache, sondern um Weitsicht und Verantwortung. Darum, in der Krise für sich und andere stark sein zu können“, sagt Stefan Osche, Sachgebietsleiter für Ausbildung im gesundheitlichen Bevölkerungsschutz des

DRK-Bundesverbands.

Schon die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Hochwasser oder ein Stromausfall über mehrere Tage nicht selten sind. Auch technische Störfälle oder Terrorattacken können das Leben einer hoch technisierten Gesellschaft schnell aus dem Gleichgewicht bringen. „Man kann nicht alle Risiken ausschließen. Die Nuklearkatastrophe in Japan in Fukushima vor sechs Jahren hat das sehr deutlich gemacht“, sagt Osche.

Was also braucht es, um auf solche Situationen vorbereitet zu sein? Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), eine Fachbehörde des Bundesministeriums des Inneren, hat zusammen mit dem DRK und anderen Hilfsorganisationen einen kostenlos erhältlichen Ratgeber mit nützlichen Tipps erstellt.


Kernpunkt ist die Notbevorratung

Unter Notbevorratung verstehen Experten die Vorhaltung von Lebensmitteln, die länger ohne Kühlung haltbar und auch ohne Aufwärmen verzehrt werden können. Zum Kochen eignen sich ein Gasgrill oder Campingkocher - sofern auch Gaskartuschen bevorratet werden. „Wichtig ist, für ausreichend Flüssigkeit wie Wasser oder Säfte zu sorgen, etwa zwei Liter pro Person und Tag“, rät Osche. „Denn wir können bis zu drei Wochen ohne Nahrung, aber nur vier Tage ohne Flüssigkeit auskommen.“ Osche weiter: „Bei alldem handelt es sich nicht um Vorschriften, sondern um Empfehlungen.“ Er rät: „Entscheiden Sie aufgrund Ihrer persönlichen Lebenssituation selbst: Was möchte ich zu Hause haben, wenn ich ein paar Tage nicht vor die Tür kann?“ Wer sich etwa vegetarisch ernährt, für den macht es keinen Sinn, Wurst in Dosen einzulagern. Fleischlose Dosensuppen oder Nudeln und Tomatensuppe gehen dagegen immer.

Auch sollten Taschenlampe, Batterien, Feuerzeug und Kerzen jederzeit griffbereit sein. Und um die Kommunikation nach außen aufrechtzuerhalten, bedarf es eines stromunabhängigen Radios. Die Geräte, die per handbetriebener Kurbel oder Solarzellen funktionieren, können meist auch Handys aufladen.

Wer regelmäßig Medikamente nimmt, ist gut beraten, immer rechtzeitig, also mit einer Woche Vorlauf, ein neues Rezept zu besorgen und einzulösen. Überlebensnotwendig sind zudem ein Erste-Hilfe-Kasten und eine Hausapotheke mit Desinfektionsmitteln sowie mit Medikamenten gegen Übelkeit, Fieber oder Erbrechen.

Wichtige Dokumente - vom Sparbuch über Kopien der Personalausweise bis hin zu Versicherungspolicen - sollten in einem Ordner zusammengeführt werden. „So braucht es nur einen Handgriff, um alles dabeizuhaben, sollten Sie aufgrund eines Brandes oder einer Evakuierung Haus und Wohnung schnell verlassen müssen“, erklärt Osche. Eine elementare Rolle spielen fundierte Kenntnisse der Ersten Hilfe. Denn in einer Situation, die über alltägliche Notfälle hınausreıcht, kann der Rettungsdienst nicht wie gewohnt in wenigen Minuten vor Ort sein. „Da ist es unter Umständen überlebensnotwendig, zu wissen, wie man eine starke Blutung stoppt oder eine Wunde versorgt“, erläutert Osche. Die Handgriffe sollten regelmäßig, etwa durch einen Auffrischungskurs alle zwei Jahre, trainiert werden. „So sind Sie bestens vorbereitet, sich selbst und Ihren Angehörigen zu helfen.“


Es kommt auf den Einzelnen an

lnterview mit Frank Jörres,

Bundes-Katastrophenschutz-Beauftragter des DRK-Generalsekretariats

Das DRK rät zur persönlichen Notfallvorsorge. Ist Deutschland nicht gut auf Katastrophen vorbereitet?

ln einem Katastrophenfall ist eine schnelle und flächendeckende Reaktion essenziell. Unabhängig davon, dass Deutschland sich kontinuierlich auf mögliche Notfälle vorbereitet, ist es für einen reibungslosen Einsatz entscheidend, dass auch der Bürger angemessen reagieren kann und damit maßgeblich zur Schadensbegrenzung beiträgt. Der Schwimmunterricht der Wasserwacht und die Erste-Hilfe-Breitenausbildung sind nur zwei Beispiele einer persönlichen Notfallvorsorge.

Warum ist dieses Thema gerade jetzt aktuell?

Die persönliche Notfallvorsorge bezieht sich nicht nur auf mögliche Terrorattacken, sondern ist vor allem bei Naturkatastrophen von äußerster Wichtigkeit. Die vermehrt starken Hochwasser der letzten Jahre haben gezeigt, dass auch Deutschland vom Klimawandel betroffen ist und das Risiko von Unwettern erheblich ansteigen wird.

Was trägt das DRK dazu bei?

Aus seiner Rolle als der von der Bundesregierung anerkannten Nationalen Rotkreuzgesellschaft auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und als freiwillige Hilfsorganisation der deutschen Behörden im humanitären Feld steht vor allem die Linderung des menschlichen Leides im Vordergrund. Der erste Schritt zu dieser Linderung ist, dass sich jeder einzelne Bürger im Fall der Fälle bis zum Eintreffen der organisierten Hilfe selbst zu helfen weiß.


Den „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen” des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe können Sie kostenlos im Internet herunterladen oder bestellen unter: www.bbk.bund.de


Retter werden!

lm Mittelpunkt der Kampagne zum neuen Ausbildungsberuf des Notfallsanitäters steht der eigens für Werbezwecke produzierte Kurzfilm „Retter werdenl“, der die Ausbildung erläutert und junge Menschen für den Beruf des Notfallsanitäters begeistern soll. Flankierend zum Film entwickelte der größte Rettungsdienst in Rheinland-Pfalz auch ein Internetangebot, das sich speziell an junge Menschen richtet.

Unter www.retter-werden.de erhalten interessierte einen umfassenden Einblick in den Beruf des Notfallsanitäters und können sich auch gleich online für einen Ausbildungsplatz bewerben. Mit der Ausbildungskampagne, an der sich mittlerweile rund zwanzig DRK-Verbände beteiligen, möchte der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe dem erwarteten Fachkräftemangel, der sich nach und nach auch im Rettungsdienst bemerkbar macht, entgegentreten und den Beruf des Notfallsanitäters bekannter und attraktiver machen. An dieser Stelle hat man auch andere Gesundheitsfachberufe im Blick, die sich ebenfalls um geeignete Bewerber bemühen. Hier möchte der DRK-Rettungsdienst mit Sitz in Mainz Akzente setzen und den Beruf des Notfallsanitäters als konkurrenzfähige Alternative zu den vorhandenen Ausbildungsberufen bewerben. „Der Beruf des Notfallsanitäters ist ein spannendes Tätigkeitsfeld, welches hohe Eigenverantwortung und spannende Erfahrungen bietet", wirbt der Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes Rheinhessen-Nahe, Jörg Steinheimer. „Gerade junge Menschen, die sich für andere Menschen engagieren wollen, keinen starren Tagesablauf suchen und sich für Medizintechnik interessieren, finden hier einen Beruf mit einer ausgezeichneten Zukunftsperspektive - und das beim Deutschen Roten Kreuz.“

Die breit angelegte Kampagne, zu der auch eine Facebookseite und ein YouTube Kanal gehören, wurde größtenteils in Eigenleistung durch Mitarbeiter des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe mit Unterstützung von Sponsoren realisiert und wird in Zukunft nicht nur online, sondern auch auf Ausbildungsmessen und Veranstaltungen zu sehen sein. „Ich bin mir sicher mit unserem Konzept und damit einer zukunftsorientierten Ausrichtung im Bereich der Nachwuchsförderung im Rettungsdienst neue Wege zu gehen. Es ist Wichtig, junge Menschen in deren Sprache zielgruppengerecht zu erreichen. Genau dafür haben wir die Kampagne konzipiert“, so Steinheimer weiter. Seit dem Start der Kampagne im April 2014 diente sie bereits auf mehreren Symposien als Best-Practice-Beispiel. So unter anderem beim Wissenschaftlichen Symposium des DRK-Generalsekretariates 2016 in Berlin und dem Notfallsanitätersymposium an der Medical School in Hamburg.

Zum Einsatz kommen die Kampagnenmedien vor allem auf Berufsinformationsmessen. Dort zeigt sich, dass bei einer entsprechenden lnformationskampagne der Ausbildungsberuf zur Notfallsanitäterin oder zum Notfallsanitäter zunehmend an Bedeutung gewinnt und als spannende Alternative zu anderen Gesundheitsfachberufen erkannt wird. Vor allem junge Menschen, die technikaffin sind und zusätzlich die Arbeit im Umfeld von Gesundheitsberufen schätzen, sehen im Berufsbild des Notfallsanitäters ihre Zukunft.

Der Ausbildungsberuf zum Notfallsanitäter oder zur Notfallsanitäterin bietet seit der Einführung des Notfallsanitätergesetzes am ersten Januar 2014 neben außergewöhnlichen Erfahrungen eine dreijährige Berufsausbildung mit einer Ausbildungsvergütung. ln Form von Blockunterricht im DRK-Bildungsinstitut, Krankenhäusern und Lehrrettungswachen werden die Auszubildenden nach und nach durch erfahrene Praxisanleiter für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit im Rettungsdienst qualifiziert. Als besondere Angebote setzt der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe während der Ausbildung auf Praxistage, an denen die Auszubildenden auf realitätsnahe Einsatzszenarien treffen und auf einen Rettungswagen mit Videotechnik, um Fallbeispiele real im Rettungswagen trainieren und später gemeinsam auswerten zu können.

Hintergrund: Zum 01.01.2014 trat das Gesetz über den Beruf der Notfallsanitäterin

und des Notfallsanitäters (Notfallsanitätergesetz (NotSanG)) in Kraft. Das NotSanG löst das bisher bestehende Rettungsassistentengesetz ab. Kernpunkte des neuen Notfallsanitätergesetzes sind die Verlängerung der Ausbildungsdauer von zwei auf drei Jahre, eine Modernisierung des Berufsbildes und die Festlegung von Qualitätsanforderungen an die Schulen und die Praxis.

Das NotSanG führt einen Anspruch auf Zahlung einer Ausbildungsvergütung über

die gesamte Ausbildungsdauer ein. Diese Punkte sind in Rheinlandpfalz schon weitestgehend umgesetzt.

Jan Kessler

Vorsitzender

Am Mühlwald 67

66386 St. Ingbert

Tel. 06894/974673

Mobil 0179/7484486

Fax 06894/1690040


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